VDDH e.V.
Verein Der Deutschen Hundebesitzer
www.vddh-ev.de
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Satzung des VDDH e.V.

 

§1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „VDDH“ (Verein der Deutschen Hundebesitzer), nachträglich e.V. bei Eintragung ins Vereinsregister.
Er hat seinen Sitz in 40217 Düsseldorf. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze
Zweck des Vereins ist es die Qualität der Hundezucht zu heben und zu bewahren, sowie Züchter, Besitzer und Liebhaber in einem gebietsmäßigen Zusammenschluss zu erfassen. Liebhaber und Züchter von Hunden, die Mitglied im VDDH sind, haben sich nach den jeweiligen Bestimmungen des Vereins der für Sie zuständigen Rasse zu richten.
Der Verein hat die gemeinsamen Interessen aller Mitglieder zu fördern und zu schützen, doch die Hauptaufgabe ist in jedem Falle den Schutz von Hunde, ob Rasse- oder Mischlingshund zu bewahren.
Die Aufgabe des Vereins ist es unter anderem auch, alle Fragen von besonderem Interesse im Namen seiner Mitglieder zu vertreten und zu klären. Weitere Angelegenheiten des Vereins sind, das Ausrichten von Hundeausstellungen, Veranstaltungen, Beratungen und Unterstützung auf allen Gebieten des Hundewesens.
Der Verein vereint Züchter und Halter sowie Freunde aller Hunderassen und vertritt deren Interessen mit dem Ziel der Förderung der Reinzucht und der artgerechten Haltung der Hunde als Haustier.

§3 Interesse des VDDH

  1. Zusammenschluss von Züchtern und Liebhabern aller Hunderassen
  2. Austausch von Zuchterfahrungen in Versammlungen und in der Fachpresse
  3. Theoretische und praktische Unterstützung in allen Fragen der Zucht, Vererbung, Ernährung und Wertbeurteilung
  4. Veranstaltung von nationalen und internationalen Hundeausstellungen nach internationalem Ausstellungsstandard
  5. Ausbildung von sachverständigen Zuchtwarten und Richtern für nationale und internationale Hundeausstellungen
  6. Zusammenarbeit mit in- und ausländischen gleichartigen Züchterorganisationen, die nicht im Konflikt mit den Werten, Normen oder Ansichten des VDDH stehen
  7. Sorge darüber, dass eine Hund gemäße Zuchtordnung eingehalten und gepflegt wird
  8. Sorge darüber, dass Hund gemäße Haltungsrichtlinien eingehalten und gepflegt werden
  9. Pflege und Führung eines Zuchtbuches, sowie Ausstellung von Ahnentafeln für nachweislich reinrassige Hunde
  10. Welpen- Vermittlung für Züchter des VDDH
  11. Führen eines Deckrüden- Verzeichnis für Züchter des VDDH
  12. Registrierung von Zuchtzwinger / Zwingernamen

§4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied im VDDH kann jeder Rassehunde-Zuchtverein, Hundezüchter, Hundebesitzer oder Hundeliebhaber werden, sofern er nicht bereits einer anderen kynologischen Dachorganisation angehört. Hundehändler sind von der Mitgliedschaft ausgeschlossen
  2. Antrag auf Mitgliedschaft ist über den Vorsitzenden den Geschäftsführenden Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand
  3. Die Ablehnung der Mitgliedschaft kann ohne Angabe von Gründen erfolgen

§5 Mitgliedsbeiträge und Kosten der Erstellung von Zuchtunterlagen und Urkunden

  1. Von allen Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden in der Beitragsverordnung festgelegt
  2. Gründungsmitglieder oder Mitglieder die ein Amt belegen sind von der Mitgliedsbeitragspflicht befreit
  3. Kosten für Zuchtunterlagen und Urkunden sind in der Beitragsverordnung festgelegt
  4. Bei nicht Einhaltung pünktlicher Zahlung, ist der Verein berechtigt eine Rechnung zzgl. Säumniszuschlag in Höhe von 5,00 € je Rechnung zu erstellen und dem Mitglied postalisch zukommen zu lassen
  5. Zuchtunterlagen und Urkunden werden ausschließlich postalisch per Nachnahme zugestellt
  6. Bei Beendigung der Mitgliedschaft während des laufenden Kalenderjahres besteht kein Anspruch auf anteilige Erstattung des Jahresbeitrages

§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Der Vorsitzende bennent die Ehrenamtlichen Mitarbeiter gemäß §11, esbedarf keiner Mitgliederversammlung. Alle Ämter sind Ehrenämter sofern sie nicht mehr als 2 Stunden pro Tag beanspruchen. Bare Auslagen in Ausübung eines Amtes werden ersetzt. Bei einer Ausübung eines Amtes, das mehr als zwei Stunden beansprucht wird, wird eine Pauschale von 8,50 € pro Stunde erstattet. Jedoch darf die Ausübung nicht mehr als 15 Stunden pro Woche betragen.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet:
  1. Die Interessen des Vereins in jeder Hinsicht zu wahren: Satzung, Geschäftsordnung, Rahmenzuchtordnung und Richter- und Ausstellungsordnung zu befolgen.
  2. Ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein pünktlich und unverzüglich nachzukommen

§7 Verlust der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch freiwilligen Austritt.
  2. Der freiwillige Austritt ist wirksam mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem der Austritt erklärt wird. Der Austritt muss dem 1. Vorsitzenden per Einschreiben bis zum 1. Oktober des laufenden Jahres mitgeteilt werden.
  3. Der Ausschluss erfolgt bei Nichtzahlung des Beitrags nach der dritten Mahnung mit sofortiger Wirkung durch den geschäftsführenden Vorstand. Der Ausschluss aus dem Verein, befreit das Mitglied nicht von den offen stehenden Beträgen.
  4. Der geschäftsführende Vorstand kann einen Mitgliedsverein oder ein Mitglied mit sofortiger Wirkung ausschließen, wenn Verstöße gegen die Satzung, Geschäftsordnung, Rahmenzuchtordnung, Richter- und Ausstellungsordnung und Vereinsbeschlüsse vorliegen. Ebenso bei Verstoß gegen die Interessen des Vereins sowie bei Diskriminierungen vom Vorstand oder sonstige Personen, die in offizieller Mission für den Verein tätig sind. Einspruch hiergegen ist beim Vorstand möglich, hebt aber den Beschluss nicht auf, solange der Vorstand keinen gegenteiligen Beschluss gefasst hat. Nur die Satzung ist maßgebend und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, einem Mitgliedsverein, bei Verstoß eines Einzelmitglieds seines Vereins zur Auflage zu machen, unverzüglich dieses Einzelmitglied mit sofortiger Wirkung auszuschließen. Kommt der Mitgliedsverein oder das Einzelmitglied dieser Aufforderung binnen vier Wochen nicht nach, wird er vom geschäftsführenden Vorstand ausgeschlossen. Vor der Beschlussfassung muss dem Mitglied Gelegenheit, zur schriftlichen Stellungnahme gegeben werden

§8 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins ist der Vorsitzende und die Mitgliederversammlung.
  2. Der Vorstand, besteht im Sinne § 26 BGB aus
    - dem Vorsitzenden
  3. Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch den VDDH auf Lebzeiten.
  4. Die Amtszeit des Vorstandes kann auch beendet werden, wenn
    _ derVorstand von seinem Amt zurücktritt oder
    - wenn er abgewählt wird.
  5. Der Verein wird durch den Vorstand, gerichtlich und außergerichtlich vertreten.
    Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

§9 Mitgliederversammlung (VDDH)

  1. Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Sie wird in der Regel vom Vorstand geleitet.
  2. Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien des Vereins, für die Arbeit des Vereins, entscheidet über Fragen von grundsätzlicher Bedeutung, sowie die Beitragsverordnung.
  3. Zur Mitgliederversammlung erfolgt auf der Internetseite des Vereins (www.Vddh-ev.de) vom Vorstand unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens vier Wochen vor Einberufung der Mitgliederversammlung ein Aushang. Sie tagt sooft es erforderlich ist. Die Mitgliederversammlung findet jedoch mindestens einmal jährlich statt.
  4. Die Mitgliederversammlung ist Beschlussfähig wenn rechtzeitig geladen wurde; Ihre Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefast.
  5. Über die Beschlüsse und, soweit zum Verständnis über deren zustande kommen erforderlich, auch über den wesentlichen Verlauf der Verhandlungen, ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie muss vom Vorstand und dem Schriftführer der Versammlung, unterschrieben werden.
  6. Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme.
  7. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann nur vom Vorsitzenden einberufen werden, wenn er es für erforderlich hält oder es mehr als zweidrittel der Mitglieder des Vereins schriftlich fordern. Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung muss vier Wochen vorher schriftlich mit der Tagesordnung und Begründung zugestellt werden.

§10 Auflösung und Liquidation des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentliche Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von dreiviertel aller erschienenen Stimmberechtigten beschlossen werden. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder erschienen ist.
  2. Ist die erste außerordentliche Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist eine zweite vom Vorstand einzuberufen. Diese ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder mit dreiviertel Mehrheit beschlussfähig.
  3. Über die Verteilung des Vereinsvermögens beschließt dann der Vorstand.
  4. Im Fall der Auflösung des Vereins hat der 1. Vorsitzende die Liquidation durchzuführen.

§11 Ehrenamtliche Mitarbeiter

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins bestehen aus
- dem Schatzmeister
- Dem Zuchtwart
- dem Schriftführer

§12 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung unwirksam sein, so bleiben übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die unwirksame Reglung ist durch eine dem Sinngehalt der unwirksamen Bestimmungen nahekommende wirksam Bestimmung zu ersetzten.

§12 Inkrafttreten

Diese neue Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 05.01.2014 beschlossen worden.

Düsseldof den 05.01.2014